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Gesund Vegan – Geht das?

Gesund Vegan – Geht das?

“Unsere Gesundheit ist wie Salz. Man merkt nur, wenn sie uns fehlt!”

Eines vorweg: “Vegan” bedeutet nicht automatisch “gesund“! Je nachdem, welche Lebensmittel aufgenommen werden, kann die Nährstoffaufnahme sehr unterschiedlich ausfallen. Typische Ernährungsfehler, die sich auch unter den Mischköstlern finden, können ebenso schnell unter den Veganern auftreten. Ein sogenannter “Puddingveganer” kann sich demnach ebenso (un)gesund wie ein vergleichbarer Mischköstler ernähren. Bei beiden Ernährungsweisen tragen besonders stark verarbeitete Lebensmittel zu einer ungesunden Ernährung bei. So kann es schnell zu einem Mangel an essentiellen (also nicht endogen vom eigenen Körper synthetisierbaren) Nährstoffen kommen.

Wir alle kennen das Mantra: Die Balance macht’s! Und das stimmt auch weitestgehend. Doch gibt es auch einige Nährstoffe, auf die wir Veganer besonders achten sollten um keinen zu erleiden.

 

Lebensmittel = “Mittel” zum Leben

 

Wichtig ist es mir an dieser Stelle zunächst auf die Abgrenzung zwischen “Lebensmitteln” und “Nahrungsergänzungsmitteln” zu verweisen. Laut der Definition des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde sind Nahrungsergänzungsmittel

“Lebensmittel, die dazu dienen, die allgemeine Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen wie zum Beispiel Aminosäuren, Ballaststoffen oder sekundären Pflanzenstoffen zu ergänzen. Sie enthalten die ernährungsphysiologisch wirksamen Nährstoffe in konzentrierter Form und in dosierter Menge.”

Während ich jedem empfehle sein (Über)leben über die allgemeinen Mittel, die für uns von der Natur zur Verfügung gestellt werden, zu sichern (Lebensmitteln also), so können gewisse Mittel einen hilfreichen Beitrag zur allgemeinen Versorgung an essentiellen Mikronährstoffen leisten. Allerdings sollten diese jedoch NICHT den Ersatz für eine ausgewogene und vollwertige Nahrung darstellen, sondern diese lediglich ergänzen (Nahrungsergänzungsmittel also).

Allerdings ist besonders bei Produkten aus Shops im Internet, die neben Glück und Harmonie auch oft die Heilung von verschiedenen Krankheiten versprechen, Skepsis angebracht. Darum werde ich euch hier meine persönlichen Nahrungsergänzungsmittel vorstellen, die ich nach längerer und intensiver Recherche entdeckt habe und wirklich (ohne dafür bezahlt zu werden!) von ganzem Herzen empfehlen kann. 


Vegan ohne Nährstoffmangel. Was muss beachtet werden?

Erst als ich anfing mich – aufgrund meiner eigenen Erkrankung – intensiv mit den einzelnen (lebensnotwendigen) Nährstoffen auseinander zu setzten, wurde mir bewusst wie wenig die Allgemeinbevölkerung über eine ausgewogene,  Bedarfs-deckende Ernährung informiert ist. Daher möchte ich euch in diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen und euch ein paar meiner persönlichen Erkenntnisse präsentieren. Leider ist das Internet voll von Informationen und Empfehlungen, die meistens nur auf wagen Vermutungen ohne wissenschaftlich fundiertes Wissen basieren. An dieser Stelle sei daher auf die meist noch recht lückenhafte wissenschaftliche Absicherung vieler Behauptungen hingewiesen.

Alle folgenden Informationen wurden von mir persönlich recherchiert und sorgfältig zusammengetragen. Demgemäß greifen die dargestellten Informationen auf die Erkenntnisse mehrerer Studien renommierter Fachgesellschaften zurück.

 

Was sagen die Fachgesellschaften?

 

Mit Hinblick auf die Mikronährstoffe gibt es eine Vielzahl, mit denen vegetarisch bzw. vegan lebende Personen teilweise sogar besser versorgt sind als Mischköstler. Dies trifft z. B. auf ß-Carotin (Provitamin A), Vitamin C, Vitamin E, Thiamin (Vitamin B1), Folsäure und Magnesium zu. 

Laut der Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gehören zu den potentiell kritischen Nährstoffen bei veganer Ernährung: „Protein, langkettige n3-Fettsäuren sowie […] Vitamine (Riboflavin,Vitamin D) und Mineralstoffe (Calcium, Eisen, Jod, Zink, Selen)“ (DGE e. V., 2016). Darüberhinaus ist der kritischste Nährstoff bei veganer Ernährung laut DGE Vitamin B12 (DGE e. V., 2016). Im Folgenden sollen die einzelnen Nährstoffe genauer unter die Lupe genommen werden. Da es im Netzt bereits viele nützlichen Informationen zu den einzelnen Nährstoffen gibt, stelle ich an dieser Stelle nur einen Überblick dar, der aus meiner eigenen Recherche hervorgeht.

Was du beachten solltest

Generell sollte beachtet werden, dass viele der potentiell kritischen Nährstoffe bei veganer Ernährung, unabhängig von der Ernährungsform, potentiell kritische Nährstoffe (bei jeder Ernährung) sind. Demzufolge sollten nicht nur Veganer auf diese Nährstoffe ein besonderes Augenmerk legen, sondern auch Menschen, die sich mischköstlich ernähren.

Des Weiteren richten sich die folgenden Beispiele nach meinen individuellen Beschaffenheiten (Geschlecht, Alter, Gewicht, etc.) und sollen nur eine Orientierungshilfe für die eigene Umsetzung sein. Generell empfehle ich jedem seine eigenen (Blut)Werte von einem Arzt überprüfen zu lassen, bevor voreilige Aktionen getroffen werden. Denn nur weil man sich nach einer bestimmten Ernährungsform ernährt (z.B. vegan), impliziert dies nicht unbedingt in jedem Fall einen Mangel bzw. eine marginale Versorgung eines bestimmten Nährstoffes. Die folgende Tabelle soll dir einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten für eine adäquate Abdeckung der (potentiell) kritischen Nährstoffe bieten.

 

Übersicht potentiell kritischer Nährstoffe 

 

Potentiell kritischer NährstoffMangelerscheinungen Pflanzliche Nährstofflieferanten (Auflistung nach mg/100g)Beispiel
Eisen

– Anämie (Blutarmut)
– Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Erschöpfung
– Störung der Wärmeregulation im Körper
– erhöhte Infektanfälligkeit

– Kürbiskerne, Dinkel-Vollkornmehl, Leinsamen, Hanfsamen, Linsen, Amaranth, Hirse, Kidneybohnen, Sojabohnen , Kichererbsen, getrocknete Pfirsiche

– 1 Hand voll Kürbiskerne mit Vitamin C reicher Nahrung, Eisenpräparat z.B. Eisen + Vitamin C

Vitamin D– Störung der Knochenbildung, Entkalkung, Knochenerweichung (bei Säuglingen und Kindern: Rachitis; bei Erwachse-nen: Osteomalazie, Osteoporose) – Sonnenlicht (UV Strahlung)
– in geringen Spuren Avocado und einige Speisepilze (z. B. Champignons und Pfifferlinge), mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel wie z. B. Margarine, Pflanzendrinks
– 10-20 minütige direkter
Aufenthalte im Sonnenlicht (im Winter ist eine Supplementierung empfehlenswert) z.B. Vitamin D3
Jod– Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) 
– Entwicklungsstörungen des Nerven- und Skelettsystems (bei Säuglingen: Kretinismus) 
– jodiertes und fluoridiertes Speisesalz sowie damit hergestellte Lebensmittel, mit Meeresalgen versetztes Meersalz mit definiertem Jodgehalt oder gelegentlich Verzehr von Meeresalgen mit moderatem Jodgehalt, wie z. B. Nori – Verwendung von jodiertem und fluoridiertem Speisesalz
– Noriblättzer z.B. in Sushi
Zink– Verminderung der Geschmacksempfindung, Appetitlosigkeit, entzündliche Veränderungen der Haut, Haarausfall, Durchfall, neuropsychische Störungen 
– Wachstumsverzögerung, Störung der Reproduktionsfunktion, Verzögerung der Wundheilung, erhöhte Infektanfälligkeit 
– Spirulina (Pulver), Sesam, Hefeflocken, Kürbiskerne, Pekanuss, Haferflocken, Paranüsse– 1 Hand voll Kürbiskerne
– Porridge mit Tahini (Sesammus)
Omega-3-Fettsäuren– Sehstörungen, Schlafstörungen, Muskelschwäche, Zittern, strohige Haare, trockene, schuppige
Haut und Störungen der Oberflächen- und Tiefensensibilität
– mit Mikroalgenölen angereicherte Lebensmittel 
– frisch geschrotete Leinsamen (-öl), Rapsöl, Hanfsamen (-öl), Walnuss (-öl), Chiasamen
– 1TL Leinensamen (-öl) oder 50g Walnüsse
Vitamin B-12– Anämie (Blutarmut) 
– Dauerschädigung des Rückenmarks 
– neurologischen Störungen sowie psychische Auffälligkeiten wie Gedächtnisschwäche, Ermüdungserscheinungen, Auf-merksamkeitsdefizite und depressive Verstimmung 
– Nahrungsergänzungsmittel! z.B. Vitamin B12 – orale Einnahme über Tropfen oder Tabletten
Kalzium– Minderwuchs, Entkalkung der Knochen 
– Osteoporose 
– Mohn, Noriblatt, Sesam, Spirulina
– Mandeln, Haselnüsse, Amaranth, Grünkohl
– mit Calcium angereicherte Lebensmittel wie z. B. Milchersatzprodukte 
– 1 Sushi-Rolle mit Sesam
– 1 Stück Mohnkuchen
– Amaranth-Porridge + 1 Hand voll Nüsse oder ein 1EL Tahin
Vitamin B-2 (Riboflavin)– Symptome an Haut und Schleimhäuten: Entzündungen der Mundschleimhaut und der Zunge, Einrisse in den Mund-winkeln, schuppende Ekzeme 
– Wachstumsstörungen 
– Anämie (Blutarmut) 
– Trockenhefe, Pilze (getrocknet), Spirulina (Pulver)
– in geringen Mengen: Kürbiskerne, Erbsen, Linsen, Pinienkerne, Haselnüsse, Spinat
– Gericht nach Belieben + Handvoll Trockenhefe (leicht käsiger Geschmack)
Protein– Abbau körpereigener Proteine, Funktionseinbußen von u. a. Darmschleimhaut und Immunsystem, dadurch erhöhte Infekt-anfälligkeit und Wundheilungsstörungen 
– Wachstumsverzögerung 
– Kürbiskerne, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Leinsamen, Tofu/Soya, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen); gezielt kombiniert (z. B. Getreide + Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und/oder Ölsamen) – ca. 0,8 g Protein pro kg Körpergewicht und Tag
Selen– Beeinträchtigung des Immunsystems, der Muskelfunktion und der Spermienbildung – Paranüsse, Linsen– 2 Paranüsse pro Tag


Welche Nährstoffe sollte ich supplementieren?

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Supplemente sind heutzutage nicht nur bildlich in aller Munde, es ist mittlerweile ziemlich normal, Nahrungsergänzungmittel zu nehmen. 

Grundsätzlich gilt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Gesunde in der Regel überflüssig sind und der Zufuhr der Nährstoffe über natürliche Lebensmittel immer vorzuziehen ist. Dennoch kann in bestimmten Fällen eine gezielte Ergänzung der Nahrung mit einzelnen Nährstoffen sinnvoll sein.  Dabei handelt es sich meistens um Nährstoffe, die kaum oder gar nicht in Pflanzen vorkommen – Vitamin B12 und Vitamin D

Im Folgenden werde ich auf die Supplemente eingehen, die ich selbst als sinnvoll erachte und dazu selber einnehme. Denke aber bitte stets daran: Da jeder Organismus unterschiedlich ist, sollten diese Angaben nur als Orientierungshilfe und nicht als Vorbild fungieren. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass eine durchdachte, ausgewogene, vollwertige pflanzliche Ernährung nicht nur gesund, sondern sehr wohl möglich ist und nicht zwangsläufig zu einem Mangel führen muss, wenn man einige wichtige Hinweise berücksichtigt.

Welche Nährstoffe sind tatsächlich kritisch?

Die meisten lebensnotwendigen Nährstoffe (sowohl Makro- als auch Mikronährstoffe), lassen sich mit einer pflanzlichen Ernährung sehr gut abdecken. Ein tatsächlich kritischer Nährstoff ist das wasserlösliche Vitamin B12, da eine zuverlässige Aufnahme über pflanzliche Produkte nicht gewährleistet ist. Auch auf eine bedarfsdeckende Versorgung mit Vitamin D und Vitamin K, sollte unabhängig von der Ernährungsform, geachtet werden.

Prinzipiell empfehle ich jedem, den individuellen Versorgungsstatus (Blutwerte) heranzuziehen, um die individuelle Supplementierung zu kalkulieren und dementsprechend anzupassen. 
Die folgenden Produkte sind allesamt hochdosiert, 100% vegan, werden in Hamburg (meiner Heimatstadt) hergestellt und weisen eine hohe Bioverfügbarkeit auf. Da man täglich nur wenige wertvolle Tropfen zu sich nimmt, ist eine kleine Flasche sehr ergiebig und rechtfertigt dadurch auch den Preis, den man nun einmal für hochwertige Produkte bezahlt.

 


Meine persönlichen Supplemente

Vitamin B12 

B12 ist ein Vitamin, das ausschließlich von Mikroorganismen gebildet wird und nach aktueller Studienlage noch mit keinem pflanzlichen Lebensmittel über die Ernährung ausreichend zugeführt werden kann. Vitamin B12 ist lebensnotwendig und übernimmt essentielle Funktionen in unserem
Körper – bei der Blutbildung, dem Abbau von Homocystein sowie in unserem
Nervensystem. Mängel können irreversible Schäden hervorrufen und Blutarmut sowie
neurologische Störungen verursachen.

B12 trägt zum Energiestoffwechsel, Nervensystem, Immunsystem, psychische Funktion, Bildung von roten Blutkörperchen, Zellteilung und vieles mehr bei. Nach aktueller
Datenlage ist es bei einer rein pflanzlichen Ernährung ratsam, Vitamin-B12-Quellen in
Form von Supplementen heranzuziehen. 

Wusstest du: Viele verbinden einen B12 Mangel überwiegend mit Veganern, da Vitamin B12 praktisch ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Jedoch können auch Mischköstler einen B12 Mangel haben, da das lebensnotwendige Vitamin hoch erhitzt unwirksam wird und der Bedarf an B12 durch schädliche Umweltfaktoren, Stress und anderen Faktoren heutzutage erhöht sein kann. In jedem Fall sollten starke Mängel verhindert werden, da es zu irreparablen Schäden im Nervensystem kommen kann.

Zutaten: destilliertes Wasser, Alkohol, Vitamin B12 (Methylcobalamin).

 

Vitamin D3

Eines der wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel in unseren Breitengraden ist Vitamin D3 – auch als “Sonnenvitamin” bekannt –  da wir hier in Deutschland während der Wintermonate das Hormon über die Haut nicht selber bilden können und im Sommer oft lange Kleidung tragen oder uns in geschlossenen Räumen, wie Büros, aufhalten.

Wenn man, wie ich, in Deutschland lebt und die meiste Zeit des Tages drinnen verbringt und darüber hinaus Lebertran nicht zu seinem täglich Brot gehört, dann sollte man sich über eine Vitamin D3 Supplementierung Gedanken machen.  

Der Einfluss der Ernährung auf den Vitamin-D-Status ist als gering
einzuschätzen. Es gilt als unrealistisch, seinen Bedarf über die Nahrung zu
decken. Beispielsweise müssten wir mehrere Avocados täglich zu uns
nehmen oder ein gutes Kilogramm Champignons, um auf den notwendigen
Bedarf zu kommen – was eine eher unrealistische Vorstellung ist. Die Versorgung über Supplemente und die endogene Synthese in der Haut über die Sonneneinstrahlung hat größeren Einfluss. Die Vitamin D3 Tropfen tragen zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskelfunktionen bei und stärken allgemein das Immunsystem

Zutaten: Olivenöl (97,1%), Maiskeimöl und Vitamin D3 aus Flechten.

 

Vitamin K2

Neueste Studien zeigen deutlich, dass sowohl Vitamin D3 als auch Vitamin K2 entscheidend für unsere Gesundheit sind. Bei beiden Vitaminen ist ein Mangel extrem weit verbreitet. Entscheidend ist dabei zu wissen, dass man bei regelmäßiger Einnahme von Vitamin D3 über einen längeren Zeitraum Vitamin K2  zusätzlich einnehmen sollte. Vitamin K2 sorgt während der Einnahme von D3 dafür, dass das Calcium im Körper korrekt gespeichert wird. Ist zu wenig K2 vorhanden kann es nicht nur zu einem Calciummangel kommen, sondern auch zu schädlichen Calciumablagerung in den Arterien. Das ist gar nicht gut für deinen Körper und es kann leicht verhindert werden, in dem du K2 einfach zusätzlich ergänzt.

Leider wissen jedoch die wenigsten Menschen wie wichtig Vitamin K für ihren Körper ist. Vitamin K kontrolliert nicht nur die Blutgerinnung, es aktiviert auch die Knochenbildung und schützt sogar vor Krebs. Vitamin K hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält daher unsere Gefäße sauber. Eine ausreichende Aufnahme ist daher wichtig um einem Vitamin K-Mangel vorzubeugen.

K2 kann zwar auch auf natürlichem Wege zu sich genommen werden, jedoch ist K2 vor allem in fermentierten Lebensmitteln enthalten, die leider heutzutage nicht mehr täglich auf den Tisch kommen.

Um Vitalität zu bewahren und einen Vitamin K Mangel vorzubeugen, gibt es Präparate, Tabletten oder auch Tropfen, die den Haushalt des Vitamins auffüllen. Damit der Körper das Vitamin K2 gut aufnehmen kann, ist die Kombination mit Öl sehr wichtig.

Das flüssige InnoNature Vitamin K2 Präparat bestehen daher zu 89% aus nativem Olivenöl aus kontrolliertem spanischem Anbau. 

Zutaten: Olivenöl, Vitamin K2 (Menachinon Mk-7).

 

Eisen

Eisen gilt als wesentlicher Bestandteil unseres roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Nicht jeder weiß jedoch, dass dieser Mineralstoff nicht nur bei einer veganen Ernährung, sondern allgemein den weltweit häufigsten Mangelnährstoff darstellt. Betroffen sind insbesondere junge sowie allgemein prämenopausale Frauen, was auf den monatlichen Blutverlust der Menstruation zurückzuführen ist. Ein Eisenmangel kann nicht per se einer fleischlosen Kost zugeschrieben werden, auch wenn die Bioverfügbarkeit aus pflanzlichen Quellen geringer ist als jene aus Fleischprodukten.

Eisen ist natürlich für alle Menschen essentiell und wichtig, jedoch wurde festgestellt, dass ein Eisenmangel ehr ein Frauenproblem ist. Rund 3 von 4 Frauen im gebärfähigen Alter bis 50 sind nicht ausreichend mit Eisen versorgt.

Das liegt daran, dass Frauen während ihrer Menstruation einen 50% höheren Eisenbedarf haben und ebenso in ihrer Schwangerschaft und Stillzeit mehr Eisen benötigen.

Auf die richtige Kombination kommt es an

Wichtig ist es besonders bei einer pflanzenbasierten Kost auf die Kombination mit anderen Lebensmitteln zu achten. So können geschickte Kombinationen von Lebensmitteln zu einer höheren Aufnahmekapazität von Eisen im Darm führen. Ein Beispiel ist das Zufügen von Vitamin C-haltigen Produkten (Zitrusfrüchte, Paprika, frische Kräuter) zu einer eisenreichen Mahlzeit (z.B. reich an Hülsenfrüchten, Nüssen und Ölsaaten, Vollkorn- sowie Pseudogetreide, grünem Blattgemüse und Trockenfrüchten).

Um Vitalität zu bewahren und einen Eisenmangel vorzubeugen, gibt es Eisen in natürlicher Form oder als künstliche Tabletten und ähnliche Präparate. Das InnoNature Eisen aus dem Curryblatt kann besonders gut vom Körper aufgenommen werden und ist durch die Kombination mit natürlichem Vitamin C aus der Hagebutte hoch bioverfügbar.

Man braucht sich daher keine Gedanken über eine Vitamin C reiche Ergänzung machen, wenn es um die Einnahme der Eisen Kapseln geht, da dieses Dank der geschickten Kombination direkt und einfach für deinen Körper verfügbar steht. Ich habe sehr lange nach einem veganen Eisenpräparat gesucht was so gut dosiert und bioverfügbar ist. In der Vergangenheit habe ich bei anderen Anbietern oft Verstopfungen bekommen. Dies ist hier nicht der Fall. Ich habe auch das Gefühl, dass ich seit der täglichen Einnahme morgens schneller in die Gänge komme und mehr Energie über den Tag habe als vorher.

Zutaten: Curryblatt-Extrakt (enthält Eisen), Hagebutte-Extrakt (enthält Vitamin C) Cellulose, Leinsamenmehl.

 

Meine persönliche und ehrliche Erfahrung

 

Wie bereits berichtet, wurde ich nicht für diesen Beitrag finanziell gesponsert. Ich berichte daher ganz ehrlich von meinen eigenen Erfahrungen und Eindrücken der vorgestellten Produkte. Warum ich mir den ganzen Aufwand mache? Weil es einfach immer noch viel zu viele Unwahrheiten im Netz gibt. Ich hoffe, dass ich mit meinen Worten ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann 🙂

Zunächst einmal finde ich sowohl die Lieferung als auch die liebevollen Köpfe hinter InnoNature und deren kleine persönliche Nachricht bei jeder Bestellung einfach großartig! So etwas gibt es in unserem Zeitalter leider immer seltener. Darüber hinaus zählt natürlich auch die Leistung der einzelnen Produkte bei meiner Bewertung.

Seitdem ich die Präparate nehme – mag es nun der klassische Placebo-Effekt sein oder aber die tatsächliche Wirkung der Tropfen und Präparate – fühle ich mich irgendwie wacher, energiegeladener und allgemein positiver gestimmt. Normalerweise leide ich jedes Jahr aufs Neue unter der typischen “Winterdepression”. Mein Hausarzt hat mir zudem bereits seit längerem empfohlen sowohl Vitamin B12, als auch D2 und K3 zu supplementieren. Da ich generell neben meinen täglichen Oats einen Kaffee trinke, welcher leider aufgrund seiner Tannine die Resorption des wertvollen Eisens mindert, ist es außerdem ratsam ein zusätzliches Eisenpräparat zu verwenden.

Falls ihr mehr über meine Erfahrungen wissen möchtet, hinterlasst mir gerne einen Kommentar unterhalb dieses Beitrags 🙂 

 

 

Ein paar Infos zu InnoNature:

Das junge Hamburger Start-Up Unternehmen setzt ihren Fokus auf ganzheitliche, “natürliche Gesundheit”. 
Laut den beiden Gründern Julia und Gil “gibt es (bei ihnen) nur das, was man WIRKLICH braucht!” Alle Produkte von InnoNature werden in Deutschland hergestellt und bestehen zu 100 % aus natürlichen Zutaten. Das sieht man auch an der Zutaten-liste, die mit  2-3 hochwertigen Inhaltsstoffen, nur das enthält was wirklich nötig ist. Allgemein konzentriert sich das Unternehmen nur auf jene Nahrungsergänzungsmittel, bei denen häufig nur eine marginale Bedarfsdeckung über eine rein pflanzliche Ernährung gewährleistet ist und es somit schnell zu einem potentiellen Mangel kommen kann. Jedes der Produkte soll daher einen tatsächlichen Mehrwert für die Gesundheit des Einzelnen haben.

Die Philosophie von Julia und Gil ist dabei ganz simpel: natürlich, ganzheitlich und rein. InnoNature macht daher ihrem namen alle Ehre. Darüber hinaus wird seit kurzem mit jedem verkauften Produkt von InnoNature eine Schulmahlzeit für Kinder in Burundi (Afrika) ermöglicht.

Wer mehr über die beiden jungen Unternehmer und die hier erwähnten Produkte wissen möchte, der kann dies unter diesem Link machen.

 

Übrigens erhaltet ihr mit dem Code Nila10 10% auf eure gesamte Bestellung

 


Mein Fazit

Der Markt ist voll von Nahrungsergänzungsmitteln – Tendenz steigend – und viele Menschen verstehen leider nicht was ihnen wirklich hilft und was vielleicht sogar schadet. Aus diesem Grund sollte stehts die eigenen Gesundheit genau unter die Lupe genommen werden, bevor voreilige Rückschlüsse auf eine mögliche Mangelerscheinung gezogen werde.

Ein NahrungsERGÄNZUNGSmittel ist und bleibt eben das was es ist: Eine Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung!

 

Warum InnoNature?


Der große Vorteil der InnoNature Produkte ist meiner Meinung nach, dass die drei genannten Präparate in Tropfenform kommen und sich somit individuell, deinen Bedürfnissen entsprechend, dosieren lassen. Darüber hinaus verzichten die Hersteller auf Zucker, Gluten, Laktose und jegliche Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe. Somit müssen sich weder Veganer, Diabetiker, noch Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bei diesen  Nahrungsergänzungsmitteln Gedanken machen müssen. 
Zudem benutzt nicht jeder Hersteller derart hochwertige Öle. Dies spricht darüber hinaus für die hohe Qualität der Produkte. 

Ich hoffe, das dem einen oder anderen von euch mein Beitrag geholfen hat bzw. den Anstoß gegeben hat sich selbst einmal genauer mit lebensnotwendigen Nährstoffen zu beschäftigen 🙂 

Wie bereits zu Anfang gesagt ist unsere Gesundheit häufig wie Salz – man merkt erst wenn die uns fehlt.

Lasst mir gerne eure Fragen oder eignen Erfahrungen unter diesem Beitrag da und scheut auch nicht davor mir Fragen zu stellen – dumme Fragen gibt es nämlich nicht.

 

 

Alles Liebe, eure Nila

 

 

Quellen:

 

 

Disclaimer*: 
Dieser Beitrag wurde eigenständig von mir verfasst und beruht auf  einer Anzahl von wissenschaftlichen Quellen. Auch wenn ich große Sorgfalt darauf verwandt habe, dass diese Angabe dem Wissensstand entspricht, kann für solche
keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese
selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Du solltest daher die von mir bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für
gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf
jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

Meine Produktvorstellungen bauen auf meinen persönlichen Erfahrungen auf und wurden nicht monetär vergütet. Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Die Links zu den InnoNature Produkten sind so genannte Empfehlungslinks. Dabei zahlst du nichts extra. Aber falls du etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Ich empfehle nur Produkte, die ich selbst nutze, liebe und von denen ich überzeugt bin. Nahrungsergänzungsmittel sollten allgemein nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie gesunde Lebensweise verwendet werden.

 

 



1 thought on “Gesund Vegan – Geht das?”

  • Vielen Dank für den äußerst informativen Beitrag! Ich bin auch der Meinung nicht zu jedem Nahrungsergänzungsmittel zu greifen, sondern sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Jedoch supplementiere ich in den Wintermonaten mit Vitamin D und das ganze Jahr mit Vitamin K. Meistens greife ich zu den Produkten von https://www.vitaminexpress.org/de. In den nächsten Wochen werde ich meinen Vitamin B12-Wert bestimmen lassen und je nachdem entscheiden, ob ich dies auch supplementiere.
    Liebe Grüße,
    Johanna

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