"Life is not about finding yourself. It's about creating yourself."

HEAL – Wie du dich selbst durch die Kraft deiner Gedanken heilen kannst

HEAL – Wie du dich selbst durch die Kraft deiner Gedanken heilen kannst

Hallo du. Ja, genau DICH meine ich.

Es gibt einen Grund dafür, dass du gerade auf meinen Blog gestoßen bist und GENAU DIESEN Text liest. Ich glaube, dass dies der wohl wichtigste Beitrag ist, den ich bisher verfasst habe. Den Anstoß dazu habe ich durch Zufall dank der großartigen neuen Dokumentation “HEAL” bekommen, die es seit Kurzem auf Netflix zu sehen gibt. An dieser Stelle sei bereits gesagt, dass ich jedem – egal ob krank oder gesund – diese Doku unbedingt ans Herz legen möchte. Es ist mit Abstand einer der besten und lehrreichsten Filme, die ich in meinem Leben bisher gesehen habe. HEAL hat mir den Anstoß für meine eigene Heilung – und den Mut daran zu glauben – gegeben. Also habe ich mir vorgenommen heute dir einige kleine Tipps mit GROßER Wirkung ans Herz zu legen. In diesem Beitrag erfährst du, wie auch du es schaffen kannst, dich von deinen alten Verhaltensmustern zu trennen und dich ganz neu – aus eigener Kraft – zu heilen bzw. ganz neu zu kreieren!


Ein ganz neues Verständnis von Gesundheit und Heilung

“HEAL” ist einer der wertvollsten, wenn nicht gar der wertvollste Film, den ich bisher gesehen habe. Er hat mich erneut daran erinnert, dass ich auf meinem Weg nicht alleine bin und mich dazu motiviert meine (Leidens)-Geschichte mit vielen anderen zu Teilen (welches mir um ehrlich zu sein alles andere als einfach fällt!). Doch das Leben sieht nun mal nicht immer rosig aus und wir müssen aufhören uns an der scheinbar makellosen Masse zu messen. Meine Mission ist es daher mit meinem Dasein für mehr Authentizität im Netzt zu sorgen. Und ja, die traurige Wahrheit ist, dass ein in Szene gesetztes Food-bild weitaus mehr “Like” als eine Message bekommt, die von Herzen kommt. Daher versuche ich auch hinter diesen Bildern eine Nachricht mit Statement zu hinterlassen. Ganz nach dem Motto: “Behind every picture, there is a secret message for someone.”

Der Dokumentarfilm von Produzentin Kelly Noonan Gores nimmt uns auf eine sowohl wissenschaftliche als auch spirituelle Reise zu unseren eigenen Heilungskräften mit. In knapp über 100 Minuten geballter Inspiration habe ich gelernt, dass unsere Gedanken, Überzeugungen und Emotionen einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und Heilfähigkeit haben – weit mehr als wir meistens glauben. Nach dem neuesten Stand der Wissenschaft, so stellt sich heraus, sind wir weder Opfer unveränderlicher Gene, noch sollten wir uns von einer beängstigenden Prognose einschüchtern lassen. Tatsache ist, dass wir weit mehr Kontrolle über unsere eigene Gesundheit und unser Leben haben, als uns  gelehrt wurde zu glauben. In welcher Schule wird so etwas schon gelehrt bzw. thematisiert?

Dieser Film hat mich mit einem ganz neuen Verständnis der wundervollen und außergewöhnlichen Kraft des menschlichen Körpers versehen und so sehr inspiriert, dass ich ihn im Anschluss gleich ein zweites mal anschauen musste! (Ein drittes mal wird auf jeden Fall folgen.)

Aber nun zu der eigentlichen Frage: Ist unser Körper tatsächlich in der Lage sich selbst zu heilen? Und wenn ja, wie?


Wir alle besitzen die Fähigkeit aus eigener Kraft zu heilen.

Wenn man einen Blick in die Medien wirft, fällt einem sofort eines auf: Selbst gesunde Ernährung, Fitness, Yoga und Meditation scheinen uns nicht vor dem Ausbruch einer schwerwiegenden Krankheit zu schützen oder gar zu bewahren.

Ich selbst habe einen sehr langen Leidensweg hinter mir – und befinde mich auch immer noch auf dem Weg, welcher alles andere als schnurstracks geradeaus geht. Er ist sogar meist sehr steinig und von Zeit zu Zeit sogar blockiert. Doch seitdem ich mir “HEAL” vor einigen Monaten angeschaut habe, hat sich so einiges in meinem Krankheitsbild geändert. Als ich begann mich von meinem äußeren Erscheinungsbild hin zu meinem inneren Geschehnissen zu wenden, habe ich begonnen mich ganz neu zu entdecken. Ich lerne täglich so viel über mich und das Leben an sich. Doch das wahrscheinlich Wichtigste was ich bis heute gelernt habe ist, dass ich durch meine täglichen Gedanken und Emotionen tatsächlich meinen Körper heilen kann. Das hat dazu geführt, dass ich sozusagen zu meinem eigenen kleinen Experiment geworden bin und meine Reise mit dir teile.


Change your Mind. Change your Body. Change your Life.

Auf beeindruckende Art und Weise zeigt “HEAL” anhand 3 schicksalhafter Beispiele wie und warum die unfassbare Heilung aus eigener Kraft möglich ist. Dabei kommen zahlreiche bekannte Wissenschaftler und spirituelle Lehrer zu Wort, die einem den Mut zur eigenen Heilung machen. Die Key-message ist, dass wir alle einen viel größeren Einfluss auf unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen und letztendlich auch unseren Körper haben, als wir uns vorstellen können. Ein entscheidender Faktor dabei ist, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und ein starkes WARUM für seine Genesung vor Augen zu haben.

Neuste Studien zeigen, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie unser Gehirn denkt und wie unser Körper sich fühlt, gibt. Genauso wie wir unseren Körper dazu benutzen können (z. B. durch Yoga), um psychische Belastung zu reduzieren, so können wir unser Gehirn benutzen, um unseren Körper zu verändern (z. B. durch Meditation). Allein schon die Art und Weise zu ändern, wie und was wir denken und dabei die Verantwortung für das zu übernehmen, was unseren Geist momentan beschäftigt, kann unsere körperliche Gesundheit und somit auch unser allgemeines Wohlbefinden verbessern. Ich möchte darauf hinweisen, dass positives Denken alleine nicht alles heilen wird, doch ist eine zuversichtliche Denkweise DIE Schlüsselkomponente für einen lang zeitig gesunden Körper.


Alles beginnt im Kopf.

Leider haben viele Leute Angst davor etwas zu verändern, weil sie nicht wissen, wer sie ohne die Krankheit sein werden. Deswegen wagen sie sich nicht aus ihrem eigenen Schatten zu treten.

Da ich selbst weiß wie schwer Veränderungen sind teile ich im Folgenden 7 Methoden mit dir, die du ganz einfach an dir selbst testen kannst und die mir persönlich sehr viel geholfen haben.

1. Hole dir Hilfe und GLAUBE an die Hilfe, die du von deiner Umgebung erhälst

Sich auf externe Hilfe einzulassen ist alles andere als ein Zeichen von Kapitalismus und Schwäche. Es gehört sogar eine ganz große Portion Stärke dazu, sich darauf einzulassen. Aber selbst die wundervollste Person wird an deinem Zustand nichts ändern können, wenn du nicht an die Wirkung ihrer Hilfe glaubst. Zahlreiche Studien zeigen, dass der Placebo-Effekt die Wirksamkeit einer Behandlung positiv beeinflussen kann. Wenn dir z.B. jemand sagt, dass eine Pille deine Kopfschmerzen lindern wird, wirst du die Wirkung des Medikamentes- auch wenn die Pille in Wirklichkeit eine reine Zuckertablette war- eher wahrnehmen, als wenn du über die tatsächliche Täuschung aufgeklärt gewesen wärst. Ob du nun eine neue Physiotherapie für dein kaputtes Knie ausprobierst oder einen hoch angepriesenen Chiropraktiker für deine Rückenschmerzen siehst, alleine dein Glaube daran, dass die Behandlungen funktioniert, kann effektiver sein als die Behandlung selbst. Wahnsinn nicht wahr? Bevor du jetzt also Hilfe aufsuchst, denke zunächst an alle Gründe, warum dir die Behandlung wahrscheinlich helfen wird.

2. Verbessere deinen Schlaf, indem du täglich in ein Dankbarkeitstagebuch schreibst

Wahrscheinlich weißt auch du, wie wichtig eine gute Nachtruhe ist. Wenn du mit Schlaflosigkeit zu kämpfen hast, ist ein Dankbarkeitsjournal vielleicht das beste Heilmittel – ja sogar besser als jede (Zucker)pille es dir zunächst suggerieren mag. Mehrere wissenschaftliche Studien konnten das Führen eines Dankbarkeittagebuchs vor dem Schlafengehen für eine bessere Qualität und einen länger anhaltenden Schlaf verantwortlich machen. Mir hat es auf jeden Fall sehr geholfen! So kannst du dir ganz einfach angewöhnen jeden Abend bevor du ins Bett gehst, drei Dinge aufzuschreiben, für die du an jenem Tag dankbar bist. Ganz egal wie klein oder groß dieses etwas ist (an manchen Tagen fällt mir nichts besseres als meine eigene Waschmaschine ein, durch die ich nicht ständig auf eine externe Wäscherei angewiesen bin).

3. Fokussiere dich auf den Sinn deines Lebens (dein persönliches WARUM)

Das Gefühl, dass du mit deiner Existenz nicht nur eine Daseinsberechtigung, sondern auch einen Sinn und Zweck hast, könnte sogar die Länge deines Lebens beeinflussen. Studien zeigen immer wieder, dass Menschen, die glauben, dass ihr Leben sinnvoll ist, eher ein gesünderes und längeres Leben führen als jene welche dieses nicht tun. Egal ob deine tägliche Arbeit dir einen Sinn gibt oder du einen Sinn findest, indem du z. B. deine Freizeit freiwillig zur Verfügung stellst, stelle stets sicher, dass alles, was du tust, einen Sinn und Zweck hat. Das Gefühl, dass du einen Grund dafür hast, jeden Tag aus dem Bett auf zu stehen, könnte demnach das wahrhaftig simpelste und zugleich am schwierigsten umzusetzenste Geheimnis der Langlebigkeit sein. Selbst wenn es an ganz schlechten Tagen bloß der Sinn ist deinem Vermieter das eigene Dach über seinem Kopf mit deiner Miete zu finanzieren (aber ich hoffe, dass es nicht ganz so weit kommen muss!).

4. Sei stets optimistisch und blicke positiv in die Zukunft

Mehrere Studien haben bis heute gezeigt, dass optimistische Menschen seltener krank werden. Viele Forscher dachten jahrzehntelang, dass die Stärkung der Immunität darauf zurückzuführen sei, dass optimistische Menschen eher für ihre Gesundheit sorgen würden indem sie sich z.B. gesünder ernähren und körperlich betätigen. Neuere Studien zeigen jedoch, dass eine hoffnungsvolle Einstellung viel wahrscheinlicher das ist, was die Immunität beeinflusst. Wenn du also generell auf das positive achtest, kannst du aus eigener Kraft die Wahrscheinlichkeit einer anbahnenden Erkältung oder Infektion verringern, da dein persönlicher Optimismus dein Immunsystem auf einem Höchststand hält.

5. Meditiere. Auch wenn es nur 3 Minuten täglich sind

Ja ich weiß. Davor habe ich mich auch lange Zeit “gedrückt”. Ich und still Sitzen? Das wird doch nie etwas. Als ich jedoch vermehrt davon hörte, dass selbst eine kurze tägliche Meditation (vornehmlich am Morgen) einen großzügigen Puffer gegen alle möglichen schädlichen Auswirkungen von Stress auf den Körper haben kann, begann ich selbst damit anzufangen. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Meditation die Zellalterungsrate verlangsamen kann. Meditation kann dir regelrecht dabei helfen, jugendlich auszusehen, und darüber hinaus, altersbedingte Krankheiten abzuwehren. Forscher vermuten sogar, dass das Meditations-Unterrichten von Kindern lebenslange Vorteile bringen könnte. Doch ganz egal in welchem Alter du bist, es ist nie zu spät, durch Meditation gesundheitliche Vorteile zu erlangen. Auch ich bin bereits in den Genuss vieler positiver Veränderungen gekommen. Sowohl im Beruf, als auch in meinem persönlichen Leben.

6. Trainiere deinen Körper indem du dir das Training mental vorstellst

Was wäre, wenn du dir vorstellen könntest, Gewichte zu heben und dadurch tatsächlich Muskelmasse zulegen könntest – ohne dabei einen Finger zu krümmen? Nun, Forscher haben herausgefunden, dass mentale Bilder dabei helfen können, Muskeln aufzubauen. Eine Studie konnte z.B. zeigen, dass Menschen, die sich lediglich vorstellen, dass sie trainieren, 24 Prozent mehr Muskelkraft gewinnen konnten – im Vergleich zu jenen, die dieses nicht taten. Mehr als 20% mehr Kraft nur durch das bildliche Vorstellen körperlicher Arbeit. Ein unfassbares Resultat, meinst du nicht? Dabei zeigten zwar jene Menschen, die tatsächlich Gewichte gehoben haben, die besten Ergebnisse, doch zeigt die Forschung, dass selbst mentales Training alleine tatsächlich echte Veränderungen der Muskelmasse bewirken kann. Am besten ist natürlich eine Integration von sowohl mentaler als auch physischer Arbeit! Wenn du das nächste mal in die Fitnessbude gehst, solltest du dir dessen unbedingt bewusst sein!

7. Lache. Laut und so oft du kannst!

Wenn du ein gesünderes Herz aufbauen willst, denk an etwas Lustiges – oder schaue dir ein lustiges Video auf YouTube an 🙂 Die Forschung zeigt immer wieder, dass Lachen sowohl schädliche Stresshormone senken, den “guten” Cholesterinspiegel erhöhen und sogar das Entzündungspotential der Arterien reduzieren kann. Mehrmals konnte auch gezeigt werden, dass die positiven Auswirkungen des Lachens bis zu 24 Stunden andauern können. Stelle dir nur einmal vor was eine kleine Lacheinheit am Tag für großartige Auswirkungen haben kann 😀 Vielleicht, so denke ich mir manchmal, ist Lachen wirklich die beste Medizin!


Last, but not least: Glaube selbst an deine eigene Schöpferkraft

Meiner Meinung nach ist “Heal” eine Doku, die für jeden etwas bereit hält ganz egal ob man sich nun als Optimist, Pessimist, Religöser Anhänger, Atheist oder anderweitig betrachtet. Der Film bringt uns auf eine sehr berührende Art nahe, was die wirklich wichtigen Dinge des Lebens sind und wie unfassbar wichtig es auf dem Weg zur Heilung ist an seine eigene Schöpferkraft zu glauben!

Eines möchte ich dir noch mitgeben, bevor du dich an deine eigene Selbstverwirklichung bzw. Heilung wagst: Dein Verstand kann zu jeder Zeit sowohl dein größtes Kapital oder dein schlimmster Feind sein. Nur du selbst bist dafür verantwortlich für dich und DEIN Leben zu entscheiden. Diese Entscheidung kann weder ich – noch irgendjemand anderes – dir abnehmen. Eines steht jedoch fest: Jeder, und somit auch du, hat die Fähigkeit, mentale Stärke aufzubauen und sich selbst zu heilen. Mit der Zeit könnten die von mir erwähnten mentalen Übungen auch bei dir einen großen Beitrag zu einem längeren, aber vor allem glücklicheren Leben bieten.

Sei dir also stets bewusst darüber, dass dein Glück und deine Zufriedenheit stehts deiner Verantwortung unterlegen sind – und immer sein werden. Also mache sie am besten noch heute zu deiner wichtigsten Lebensaufgabe!

 

Alles Liebe,

deine Nila



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