gesund vegan geht das?

“Unsere Gesundheit ist wie Salz. Man merkt nur, wenn sie uns fehlt!”

Eines vorweg: “Vegan” bedeutet nicht automatisch “gesund“! Je nachdem, welche Lebensmittel aufgenommen werden, kann die Nährstoffaufnahme sehr unterschiedlich ausfallen. Typische Ernährungsfehler, die sich auch unter den Mischköstlern finden, können ebenso schnell unter den Veganern auftreten. Ein sogenannter “Puddingveganer” kann sich demnach ebenso (un)gesund wie ein vergleichbarer Mischköstler ernähren. Bei beiden Ernährungsweisen tragen besonders stark verarbeitete Lebensmittel zu einer ungesunden Ernährung bei. So kann es schnell zu einem Mangel an essentiellen (also nicht endogen vom eigenen Körper synthetisierbaren) Nährstoffen kommen.


Vegan ohne Nährstoffmangel. Was muss beachtet werden?

Potentiell kritischer NährstoffMangelerscheinungen Pflanzliche Nährstofflieferanten (Auflistung nach mg/100g)Beispiel
Eisen

– Anämie (Blutarmut)
– Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Erschöpfung
– Störung der Wärmeregulation im Körper
– erhöhte Infektanfälligkeit

– Kürbiskerne, Dinkel-Vollkornmehl, Leinsamen, Hanfsamen, Linsen, Amaranth, Hirse, Kidneybohnen, Sojabohnen , Kichererbsen, getrocknete Pfirsiche

– 1 Hand voll Kürbiskerne mit Vitamin C reicher Nahrung, Eisenpräparat z.B. Eisen + Vitamin C

Vitamin D– Störung der Knochenbildung, Entkalkung, Knochenerweichung (bei Säuglingen und Kindern: Rachitis; bei Erwachse-nen: Osteomalazie, Osteoporose) – Sonnenlicht (UV Strahlung)
– in geringen Spuren Avocado und einige Speisepilze (z. B. Champignons und Pfifferlinge), mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel wie z. B. Margarine, Pflanzendrinks
– 10-20 minütige direkter
Aufenthalte im Sonnenlicht (im Winter ist eine Supplementierung empfehlenswert) z.B. Vitamin D3
Jod– Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) 
– Entwicklungsstörungen des Nerven- und Skelettsystems (bei Säuglingen: Kretinismus) 
– jodiertes und fluoridiertes Speisesalz sowie damit hergestellte Lebensmittel, mit Meeresalgen versetztes Meersalz mit definiertem Jodgehalt oder gelegentlich Verzehr von Meeresalgen mit moderatem Jodgehalt, wie z. B. Nori – Verwendung von jodiertem und fluoridiertem Speisesalz
– Noriblättzer z.B. in Sushi
Zink– Verminderung der Geschmacksempfindung, Appetitlosigkeit, entzündliche Veränderungen der Haut, Haarausfall, Durchfall, neuropsychische Störungen 
– Wachstumsverzögerung, Störung der Reproduktionsfunktion, Verzögerung der Wundheilung, erhöhte Infektanfälligkeit 
– Spirulina (Pulver), Sesam, Hefeflocken, Kürbiskerne, Pekanuss, Haferflocken, Paranüsse– 1 Hand voll Kürbiskerne
– Porridge mit Tahini (Sesammus)
Omega-3-Fettsäuren– Sehstörungen, Schlafstörungen, Muskelschwäche, Zittern, strohige Haare, trockene, schuppige
Haut und Störungen der Oberflächen- und Tiefensensibilität
– mit Mikroalgenölen angereicherte Lebensmittel 
– frisch geschrotete Leinsamen (-öl), Rapsöl, Hanfsamen (-öl), Walnuss (-öl), Chiasamen
– 1TL Leinensamen (-öl) oder 50g Walnüsse
Vitamin B-12– Anämie (Blutarmut) 
– Dauerschädigung des Rückenmarks 
– neurologischen Störungen sowie psychische Auffälligkeiten wie Gedächtnisschwäche, Ermüdungserscheinungen, Auf-merksamkeitsdefizite und depressive Verstimmung 
– Nahrungsergänzungsmittel! z.B. Vitamin B12 – orale Einnahme über Tropfen oder Tabletten
Kalzium– Minderwuchs, Entkalkung der Knochen 
– Osteoporose 
– Mohn, Noriblatt, Sesam, Spirulina
– Mandeln, Haselnüsse, Amaranth, Grünkohl
– mit Calcium angereicherte Lebensmittel wie z. B. Milchersatzprodukte 
– 1 Sushi-Rolle mit Sesam
– 1 Stück Mohnkuchen
– Amaranth-Porridge + 1 Hand voll Nüsse oder ein 1EL Tahin
Vitamin B-2 (Riboflavin)– Symptome an Haut und Schleimhäuten: Entzündungen der Mundschleimhaut und der Zunge, Einrisse in den Mund-winkeln, schuppende Ekzeme 
– Wachstumsstörungen 
– Anämie (Blutarmut) 
– Trockenhefe, Pilze (getrocknet), Spirulina (Pulver)
– in geringen Mengen: Kürbiskerne, Erbsen, Linsen, Pinienkerne, Haselnüsse, Spinat
– Gericht nach Belieben + Handvoll Trockenhefe (leicht käsiger Geschmack)
Protein– Abbau körpereigener Proteine, Funktionseinbußen von u. a. Darmschleimhaut und Immunsystem, dadurch erhöhte Infekt-anfälligkeit und Wundheilungsstörungen 
– Wachstumsverzögerung 
– Kürbiskerne, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Leinsamen, Tofu/Soya, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen); gezielt kombiniert (z. B. Getreide + Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und/oder Ölsamen) – ca. 0,8 g Protein pro kg Körpergewicht und Tag
Selen– Beeinträchtigung des Immunsystems, der Muskelfunktion und der Spermienbildung – Paranüsse, Linsen– 2 Paranüsse pro Tag

Meine persönlichen Supplemente

Vitamin B12 

Vitamin D3

Eines der wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel in unseren Breitengraden ist Vitamin D3 – auch als “Sonnenvitamin” bekannt –  da wir hier in Deutschland während der Wintermonate das Hormon über die Haut nicht selber bilden können und im Sommer oft lange Kleidung tragen oder uns in geschlossenen Räumen, wie Büros, aufhalten.

Wenn man, wie ich, in Deutschland lebt und die meiste Zeit des Tages drinnen verbringt und darüber hinaus Lebertran nicht zu seinem täglich Brot gehört, dann sollte man sich über eine Vitamin D3 Supplementierung Gedanken machen.  

Der Einfluss der Ernährung auf den Vitamin-D-Status ist als gering
einzuschätzen. Es gilt als unrealistisch, seinen Bedarf über die Nahrung zu
decken. Beispielsweise müssten wir mehrere Avocados täglich zu uns
nehmen oder ein gutes Kilogramm Champignons, um auf den notwendigen
Bedarf zu kommen – was eine eher unrealistische Vorstellung ist. Die Versorgung über Supplemente und die endogene Synthese in der Haut über die Sonneneinstrahlung hat größeren Einfluss. Die Vitamin D3 Tropfen tragen zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskelfunktionen bei und stärken allgemein das Immunsystem

Zutaten: Olivenöl (97,1%), Maiskeimöl und Vitamin D3 aus Flechten.

 

Vitamin K2

Eisen

Ein paar Infos zu InnoNature:

Das junge Hamburger Start-Up Unternehmen setzt ihren Fokus auf ganzheitliche, “natürliche Gesundheit”. 
Laut den beiden Gründern Julia und Gil “gibt es (bei ihnen) nur das, was man WIRKLICH braucht!” Alle Produkte von InnoNature werden in Deutschland hergestellt und bestehen zu 100 % aus natürlichen Zutaten. Das sieht man auch an der Zutaten-liste, die mit  2-3 hochwertigen Inhaltsstoffen, nur das enthält was wirklich nötig ist. Allgemein konzentriert sich das Unternehmen nur auf jene Nahrungsergänzungsmittel, bei denen häufig nur eine marginale Bedarfsdeckung über eine rein pflanzliche Ernährung gewährleistet ist und es somit schnell zu einem potentiellen Mangel kommen kann. Jedes der Produkte soll daher einen tatsächlichen Mehrwert für die Gesundheit des Einzelnen haben.

Die Philosophie von Julia und Gil ist dabei ganz simpel: natürlich, ganzheitlich und rein. InnoNature macht daher ihrem namen alle Ehre. Darüber hinaus wird seit kurzem mit jedem verkauften Produkt von InnoNature eine Schulmahlzeit für Kinder in Burundi (Afrika) ermöglicht.

Wer mehr über die beiden jungen Unternehmer und die hier erwähnten Produkte wissen möchte, der kann dies unter diesem Link machen.

 

Übrigens erhaltet ihr mit dem Code Nila10 10% auf eure gesamte Bestellung

 


Mein Fazit

Der Markt ist voll von Nahrungsergänzungsmitteln – Tendenz steigend – und viele Menschen verstehen leider nicht was ihnen wirklich hilft und was vielleicht sogar schadet. Aus diesem Grund sollte stehts die eigenen Gesundheit genau unter die Lupe genommen werden, bevor voreilige Rückschlüsse auf eine mögliche Mangelerscheinung gezogen werde.

Ein NahrungsERGÄNZUNGSmittel ist und bleibt eben das was es ist: Eine Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung!

 

Warum InnoNature?


Der große Vorteil der InnoNature Produkte ist meiner Meinung nach, dass die drei genannten Präparate in Tropfenform kommen und sich somit individuell, deinen Bedürfnissen entsprechend, dosieren lassen. Darüber hinaus verzichten die Hersteller auf Zucker, Gluten, Laktose und jegliche Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe. Somit müssen sich weder Veganer, Diabetiker, noch Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bei diesen  Nahrungsergänzungsmitteln Gedanken machen müssen. 
Zudem benutzt nicht jeder Hersteller derart hochwertige Öle. Dies spricht darüber hinaus für die hohe Qualität der Produkte. 

Ich hoffe, das dem einen oder anderen von euch mein Beitrag geholfen hat bzw. den Anstoß gegeben hat sich selbst einmal genauer mit lebensnotwendigen Nährstoffen zu beschäftigen 🙂 

Wie bereits zu Anfang gesagt ist unsere Gesundheit häufig wie Salz – man merkt erst wenn die uns fehlt.

Lasst mir gerne eure Fragen oder eignen Erfahrungen unter diesem Beitrag da und scheut auch nicht davor mir Fragen zu stellen – dumme Fragen gibt es nämlich nicht.

 

 

Alles Liebe, eure Nila

 

 

Quellen:

 

 

Disclaimer*: 
Dieser Beitrag wurde eigenständig von mir verfasst und beruht auf  einer Anzahl von wissenschaftlichen Quellen. Auch wenn ich große Sorgfalt darauf verwandt habe, dass diese Angabe dem Wissensstand entspricht, kann für solche
keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese
selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Du solltest daher die von mir bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für
gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf
jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

Meine Produktvorstellungen bauen auf meinen persönlichen Erfahrungen auf und wurden nicht monetär vergütet. Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Die Links zu den InnoNature Produkten sind so genannte Empfehlungslinks. Dabei zahlst du nichts extra. Aber falls du etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Ich empfehle nur Produkte, die ich selbst nutze, liebe und von denen ich überzeugt bin. Nahrungsergänzungsmittel sollten allgemein nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie gesunde Lebensweise verwendet werden.

 

 

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19 Comments

  1. Vielen Dank für den äußerst informativen Beitrag! Ich bin auch der Meinung nicht zu jedem Nahrungsergänzungsmittel zu greifen, sondern sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Jedoch supplementiere ich in den Wintermonaten mit Vitamin D und das ganze Jahr mit Vitamin K. Meistens greife ich zu den Produkten von https://www.vitaminexpress.org/de. In den nächsten Wochen werde ich meinen Vitamin B12-Wert bestimmen lassen und je nachdem entscheiden, ob ich dies auch supplementiere.
    Liebe Grüße,
    Johanna

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